Knochenmetastasen - OA Dr. Gerhard Klein

Die sind Absiedelungen von bösartigen Tumoren im Knochen. Am häufigsten treten sie bei Plasmozytom, Lungenkarzinom, Brustkrebs, Nierenkarzinom und Prostatakarzinom auf.
 

Bei bekanntem Haupttumor (Primum) sind die Knochen-Metastasen durch die Therapie des Primärtumors mit Strahlentherapie, Chemotherapie, Zytokinen etc. durch den Onkologen zu behandeln.
 

Nur bei Bruchgefährdung des Knochens oder bereits vorliegender pathologischer Fraktur ist eine orthopädisch-chirurgische Versorgung notwendig.


In solchen Fällen wird je nach Lage der Metastase eine Herdausräumung, Zementauffüllung und Plattenstabilisierung (Verbundosteosynthese) durchgeführt.


Bei gelenksnahen oder in ein Gelenk eingebrochenen Läsionen ist eine Resektion (Entfernung der Metastase) und Versorgung durch ein künstliches Gelenk, oft durch Spezialendoprothesen(Knochenersatz - Endoprothesen)  erforderlich.

Dabei müssen die Prothesenkomponenten einzementiert werden.