Neben Lockerung oder Fehllage eines künstlichen Gelenkes kann in seltenen Fällen auch durch Infektionen der Endoprothese die Notwendigkeit zu einer Wechseloperation gestellt werden. In solchen Fällen ist rasches Handeln angezeigt.

Wird durch entsprechende Untersuchungen und Gelenkspunktion der Infektionsnachweis eines künstlichen Gelenkes gesichert, ist der Ausbau der Endoprothese und eine chirurgische Säuberung des Gelenkes (Synovektomie)    erforderlich. Eine gezielte antibiotische Therapie wird eingeleitet.

Standardmässig wird ein sogenannter Spacer (Platzhalter) eingesetzt, bis durch gezielte antibiotische Therapie die Entzündungsfreiheit erzielt wird.Danach kann erneut eine Endoprothese reimplantiert werden.

 

In speziellen Fällen kann auch einzeitig nach chirurgischer Säuberung des Gelenkes und Entfernung der Endoprothese, statt dem Spacer, gleich wieder eine original Endoprothese eingesetzt werden.

Gelenksinfektion - OA Dr. Gerhard Klein

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